Zauber der Tapeten

„florida et varia“, Teil I und Teil II, 2008

„florida et varia“, Teil I


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Installation, Folie, Holz, Tampons, Garne und Draht
Gartensparte „No man‘s land“
C. Keller & Galerie, Weimar



Unter dem Titel „florida et varia“ / Teil I wurden in der Gartensparte „No man‘s land“ vom 06. Juni bis 02. Juli eine Art Blumensäule und ein Gewächshauskasten gezeigt. Diese zwei Objekte wurden in das vorgefundene Ambiente auf der Terrasse der Teestube im ersten Obergeschoss der Galerie installiert. Bewusst wurde die Form und das Material Folie eingesetzt, um auf die Verpackung eines Tampons hinzuweisen. Symbolisch verkörpert und kleidet die durchsichtige Folie die zwei Kunstobjekte und bietet Schutz vor Nässe und Staub. Nicht zuletzt kann sinngemäß der Ausstellungsname „No man‘s land“ durch die Tamponkunst als erfüllt betrachtet werden...


„florida et varia“, Teil II


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Installation, 3 Setzkästen, Spiegelfolie, Holz, Tampons, Garne und Draht
Stadtinformation, Marktstraße Weimar


Die Schaufenster der Stadtinformation in der Marktstraße wurden als eine Art Schaukasten genutzt, um inmitten der vorgefundenen Umgebung die ca. 400 detailreichen Tamponvariationen zu präsentieren.

Durch das künstlerische Arbeiten im öffentlichen Raum ließ ich eine Symbiose zwischen Passanten, angrenzenden Geschäften und der Arbeit entstehen. Das Blumenmeer soll die neugierigen Betrachter mit Hilfe der im Hintergrund angebrachten Spiegelfolie umgarnen, da sie so direkt „bildlich“ in das Kunstwerk mit einbezogen werden konnten. Dabei wurden die Betrachter auf ihre eigene Reise geschickt, bei der sie immer neue Einzelheiten im Detail entdecken konnten. Jedes Objekt/jeder Tampon bekam einen lateinischen Namen, z.B. „animi concitatio“ (die Leidenschaft), um dem „Artenreichtum“ und dem Gedanken der „Züchtung“ gerecht zu werden und diese zu dokumentieren.

In der künstlerischen Auseinandersetzung spielte die Bepflanzung und das Stecken der Tamponobjekte eine wichtige Rolle - das Kunstwerk gedeihte, es wurzelte sich ein, es blühte auf und erwachte zum Leben.

Nicht zuletzt spiegelten sich in den Installationen meine inneren Bilder als Reflexionen aus den Studienreisen nach Sardinien und Sizilien, meiner Tätigkeit von 2006-2007 im egapark in Erfurt und meinem Interesse für die Natur wider.

© Vom Zauber der Tapeten - Peggy Schneider - Theaterstraße 76 - 09112 Chemnitz - Deutschland - E-Mail: info@vomzauberdertapeten.de