Zauber der Tapeten

„Aufblühen“, 2006

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Aufblühen
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Installation, ca. 2000 Tamponobjekte, Tampon, Garne und Draht
Ausstellung „Herbstgeflüster“, egapark, Erfurt



„Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen
Und haben sich, eh‘ man es denkt, gefunden;
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.“

Johann Wolfgang von Goethe


Ein Teil des ewigen Kreislaufes ist die Blütezeit, denn sie charakterisiert einen Zeitraum, in dem die Natur sich voll entfaltet. Es entstehen Farben, Muster, Formen, Kompositionen nach eigenen Gesetzen und Zyklen. Die einzelne Blüte wird dabei durch den Menschen meist als etwas Ästhetisches wahrgenommen, ist jedoch vergänglich und konzentriert sich zur Frucht, zum Samen, der es vermag, wiederum weitere Formen zu kreieren. Somit folgt aus dem veränderten Individuum ein neu zusammengesetztes Gesamtbild - ein Kaleidoskop.

Ursprung allen Lebens und somit auch die organische Grundlage von Kunst ist die Natur. Die Verbindung beider ist deshalb ein alter Menschheitstraum, deren Brücke die Landschaftsgestaltung darstellt. Gleich den Grundgedanken der konzeptuell angelegten Pflanzenwelt eines Gartens oder eines Parks, dem „Züchten“, „Hegen“, Pflegen“, „Wachsen“ und „Präsentieren“ finden sich diese Elemente auch in der „Kunstwelt“ eines Künstlers wieder.

Was liegt also näher, als sich dieser Verbindung zu bedienen, um nicht nur eine Inspirationsquelle zu erschließen, sondern auch die Wirkung und den Ausdruck von Kunst und Natur durch eine Symbiose zu verstärken?

In der Ausstellung „Herbstgeflüster“ installierte ich deshalb ca. 2000 Tamponblumen im Ausstellungsraum. Die Objekte wurden mit Draht auf weißem Untergrund gepflanzt.

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